Pferde werden aus Kanada in japanische Schlachthäuser geflogen

Fordern Sie Atlas Air dazu auf, die Todestransporte von Pferden sofort zu stoppen

Stand August 2017
Es ist fast zu absurd, um wahr zu sein: Jedes Jahr werden über 6.000 lebende Pferde in Kanada in Transportboxen gesperrt und per Flugzeug um halbe Welt bis nach Japan transportiert. Dort erwartet sie schon der Schlachter.
 
PETAs Videoermittlung enthüllt, was mit ungewollten Pferden in Japan wirklich geschieht.
 
PETA sah sich Japans größten Pferdeschlachthof von innen an. Dabei entstanden Aufnahmen von den schrecklichen letzten Minuten eines ehemaligen „Rennpferdes“. PETAs Augenzeugen beobachteten, wie das Pferd zuerst mit Wasser übergossen und dann in den Schlachtbereich gebracht wurde. Das verängstige Tier geriet in Panik, befreite sich aus seinem Halfter und rannte davon. Doch schon wenige Minuten später konnten die Mitarbeiter es wieder einfangen – und töten.

Nun zeigt eine aktuelle Enthüllung der kanadischen Global News, wie lebende Pferde in hölzerne Transportboxen gesperrt, in Frachtflugzeuge geladen und nach Japan verschickt werden. Oftmals erhalten die Tiere auf dem Transport weder Nahrung noch Wasser und sind so eingepfercht, dass sie während des 16 bis 18 Stunden dauernden Fluges nicht einmal natürlich stehen können. Viele Pferde sind bereits bei Landeunfällen gestorben oder „aufgrund einer Kombination aus erheblicher Verspätung, der großen Anzahl an Pferden und dem hohen Stresslevel der Tiere“. Auf einem Flug ab Calgary entdeckte man ein Pferd tot und kopfüber in seiner Box. 

Gegen Pferdetransporte nach Japan

Jedes Jahr werden 6000 Pferde aus Kanada in japanische Schlachthäuser geflogen. In größter Enge werden sie um die halbe Welt geflogen, nur um dort auf brutale Weise getötet zu werden. Bitte appelliere an die Entscheidungsträger bei Atlas Air diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen.

Unterschriften-Aktion:

Stoppen Sie den Lebendexport von „Schlachtpferden“ nach Japan

Sehr geehrter Herr Broekman,

Ich bin schockiert, dass bei Atlas Air unzählige Pferde in Holzboxen gepfercht und auf einem qualvollen Flug um die halbe Welt zur Schlachtung nach Japan transportiert werden. Innerhalb nur eines Jahres sind 10 Pferde auf Flügen von Atlas Air gestorben, scheinbar aufgrund von Stress oder Landeunfällen.
 
Ich fordere Sie deshalb höflichst auf, ab sofort keine Pferde mehr zur Schlachtung von Kanada nach Japan zu transportieren. 


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Es ist Aufgabe der Canadian Food Inspection Agency (CFIA) sicherzustellen, dass die Pferde nach Größe und Verträglichkeit getrennt werden. Doch eine frühere Tierärztin der CFIA, Dr. Maureen Harper, beschreibt eine andere Realität: „Sie werden zum Transport nicht getrennt. Ich war entsetzt. Sie pferchen sie alle zusammen wie in einer Sardinenbüchse.“ Außerdem erklärt sie, warum es für die Tierärzte vor Ort unmöglich ist, die Pferde angemessen zu trennen: „Die CFIA setzt wissentlich ihre eigenen Vorschriften nicht durch. Kein Tierarzt vor Ort kann beim Verladen entscheiden, welche Pferde miteinander verträglich sind. Das ist unmöglich.“
 
Einige dieser Pferde könnten auch aus den USA stammen. 2012 folgte ein Augenzeuge von PETA einem Anhänger vom Grundstück eines Fleischeinkäufers in Iowa bis zu einem Schlachthof in Québec. Die 33 transportierten Pferde mussten die 36-stündige Qual bei Temperaturen unter Null ertragen, ohne Nahrung oder Wasser und ohne auch nur einmal ausgeladen zu werden.
 
Wir brauchen noch heute Ihre Stimme. Fordern Sie das New Yorker Unternehmen Atlas Air, Inc. mit uns zusammen auf, keine Pferde mehr zu transportieren, die in Japan geschlachtet werden sollen.