PETITION gegen die CO2-Betäubung von Schweinen

Todeskampf in der Gasgrube: Bitte helfen Sie Millionen von Schweinen

Stand Juli 2016
In Deutschland werden rund 40 Millionen Schweine im Jahr mit Hilfe von Kohlenstoffdioxid-Gas betäubt, bevor sie geschlachtet werden. Diese Betäubungspraxis stellt für die Tiere eine wahre Tortur dar, denn die Schweine zeigen bei dem Kontakt mit dem CO2-Gas massive Abwehrreaktionen.

Helfen Sie uns, die grausame Betäubungsmethode abzuschaffen

Bitte fordern Sie Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf, die Leiden der Schweine in deutschen Schlachthöfen zu beenden.

Unterschriften-Aktion:

Beenden Sie die grausame Betäubungspraxis

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

jährlich werden knapp 40 Millionen Schweine in Deutschland vor ihrer Schlachtung mittels CO2-Gas betäubt. Das Kohlendioxid verursacht bei den Tieren massive Erstickungsängste – sie schreien laut, recken die Köpfe hoch und springen und trampeln verzweifelt, um dem Gas zu entkommen, das ihre Schleimhäute reizt. Diese Art der Betäubung stellt für die Schweine eine wahre Tortur dar und ist aus Tierschutzgesichtspunkten nicht zu akzeptieren.
 
Bitte werden Sie noch heute aktiv, diese grausame Betäubungspraxis zu verbieten.
 
Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Derzeitige Erfolgsstatistik

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Hintergrundinformationen

Schweine leiden in der industriellen Landwirtschaft ganz erheblich. Nicht nur während der Mast führen sie ein entbehrungsreiches Leben auf engstem Raum, auch der Transport der Tiere zum Schlachthof dauert oft Stunden und stellt eine massive Belastung dar. Und schließlich ist auch der Schlachtvorgang selbst für die empfindsamen Wesen mit ganz erheblichem Leid verbunden:
 
Jedes Jahr werden in Deutschland rund 60 Millionen Schweine geschlachtet, Tendenz steigend. Der überwiegende Teil der Tiere wird vor der Schlachtung mit Hilfe von Kohlenstoffdioxid-Gas betäubt. Dazu werden die Tiere in Gruppen in Gondeln getrieben und sodann in eine mit CO2-Gas gefüllte Grube herabgelassen. Bis die Tiere tatsächlich betäubt sind, vergehen etliche qualvolle Sekunden: Es kann bis zu 30 Sekunden dauern, bis die narkotisierende Wirkung des Gases einsetzt. In dieser Zeit leiden die Tiere unter Atemnot und zeigen deutlich massive Abwehrreaktionen: Sie schreien laut, springen in den Betäubungsgondeln wild übereinander und recken verzweifelt die Schnauzen in die Höhe, um dem Gas zu entkommen, das ihre Schleimhäute reizt. Diese Reaktionen sind im Rahmen von wissenschaftlichen Studien erforscht worden (1). Im Ergebnis blieb festzuhalten, dass diese weit verbreitete Betäubungsmethode aufgrund der heftigen Abwehrreaktionen der Schweine unter Tierschutzgesichtspunkten als äußerst kritisch anzusehen ist.
 
Die Fleischindustrie nutzt das Gas, weil es günstig und einfach zu beschaffen ist. Zwar wurden bereits schonendere Gase in Forschungen getestet, deren Nutzung aber aus Profitgründen abgelehnt wird.
 
PETA erstattete im April 2016 Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen deutsche Schlachthofbetreiber, auf deren Höfen Schweine mittels der grausamen CO2-Betäubungsmethode narkotisierst werden.

 
(1) Machold, Ulrike (2015): Kohlendioxid-Betäubung beim Schwein – Gibt es eine tierschutzgerechtere Gasbetäubung?, http://www.fgbaff.de/upload/meine_bilder/mtb-02-2015/B04_Machold.pdf (abgerufen am 24.05.2016)
 
Genauere Informationen zur CO2-Betäubung von Schweinen sind hier abrufbar.
 

Was Sie tun können

Eine rein pflanzliche Ernährung erspart Millionen von Schweinen in Deutschland ein entbehrungsreiches Leben und eine leidvolle Schlachtung. Darüber hinaus trägt sie zum Umweltschutz bei und fördert die menschliche Gesundheit.
 
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