Mach dich eifrei!


Der durchschnittliche Konsum von Eiern liegt in Deutschland bei 235 Eiern im Jahr. Obwohl sich immer mehr Verbraucher gegen den Verzehr von Eiern entscheiden, bleibt ein Thema weitgehend übersehen: die Problematik der Eier in verarbeiteten Produkten, wie z.B. Nudeln, Süßigkeiten oder Fertigprodukten. Tatsächlich werden in dieser Form über die Hälfte aller Eier verspeist. Und gerade in diesen Produkten werden oftmals Eier verarbeitet, die die Mehrheit der Menschen ablehnen – nämlich Eier aus Käfighaltung. Mit der Kampagne „Mach dich eifrei!“ möchten wir genau dieses Thema ansprechen: Wir wollen über das Leid der Tiere für die Herstellung verarbeiteter Eiprodukte informieren und Alternativen aufzeigen.

Dank zahlreicher Öffentlichkeitskampagnen wissen heute immer mehr Menschen, dass Hühner intelligente und sensible Lebewesen sind. Sie leben am liebsten in kleinen Gruppen, kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs und picken nach Essbarem. Dazwischen nehmen sie zur Gefiederpflege liebend gerne ein Sandbad in der Sonne oder ruhen in Bäumen. Nicht umsonst würden die meisten Konsumenten die Hühner am liebsten auf einer grünen Wiese sehen. Doch die Realität ist eine gänzlich andere:

 

Hühner in der Eierindustrie leiden – und zwar in jeder Haltungsform


Egal ob Käfig- oder Biohaltung: Hühnerküken schlüpfen nicht in der Nähe ihrer Mutter, sondern werden in Plastikkisten in Brütereien künstlich ausgebrütet. Danach werden die männlichen Küken auf Fließbändern von den weiblichen getrennt. Bis zu 50 Millionen Küken werden alleine in Deutschland am ersten Lebenstag vergast – weil sie das falsche Geschlecht haben. Die weiblichen Tiere legen bedingt durch die einseitige Züchtung heutzutage mehr als 300 Eier im Jahr. Diese Zucht macht die Tiere meist schon nach kurzer Zeit krank. Entzündete Eileiter und Kloaken sind oftmals die Folge, genau wie Knochenbrüche. Hinzu kommen nicht selten gesundheitliche und psychische Leiden aufgrund der unerträglichen Haltungsbedingungen. Nach etwa 1,5 Jahren endet das entbehrungsreiche Leben der ausgemergelten Hennen im Schlachthaus, denn dann lässt die Zahl ihrer Eier nach. Neue Hennen sind für die Eierindustrie wirtschaftlicher – und so beginnt der qualvolle Zyklus aufs Neue.

Lösungen aufzeigen


Eine nachhaltige Lösung kann nur durch entsprechendes Verhalten der Verbraucher und – was viel wichtiger ist – durch ein verantwortungsvolles Vorgehen der Unternehmen garantiert werden. Wir sind der Ansicht, dass diese Lösung eine Lebensmittelproduktion ohne Eier ist.
Bereits heute gibt es unzählige Lebensmittel wie Nudeln, Kekse oder andere Fertigprodukte, die völlig ohne Ei oder andere tierische Inhalte auskommen. Wir sind überzeugt, dass das auch in anderen Produkten möglich ist, und sagen: Mach dich eifrei!
Recherche
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