Profifußballer Andreas Luthe für PETA: Topleistung dank Pflanzenpower!

Torwart des FC Augsburg lebt vegan

Stand Januar 2018
Ausdauerstark, verletzungsunanfällig und reaktionsschnell: Profifußballer Andreas Luthe ist in der besten Form seines Lebens. Auf einem PETA-Motiv verrät der Torwart des Bundesligisten FC Augsburg sein Erfolgsrezept: Topleistung dank Pflanzenpower – Luthe lebt seit mehreren Jahren vegan. Im Making-of-Video des Fotoshootings erzählt der gebürtige Rheinländer, wie der Wunsch nach einer längeren Profikarriere ihn zur pflanzlichen Ernährung führte, welche Tipps er seinen Teamkollegen gibt und welche Frage sich sein Vater auch nach Jahren nicht verkneifen kann.
„Vor einigen Jahren war ich oft verletzt und hatte große Sorge, dass meine Karriere kürzer verlaufen könnte als geplant“, so Andreas Luthe. „Milchprodukte wegzulassen hat meiner Gesundheit schon einen guten Schub verpasst. Dann habe ich Fleisch und Wurst vom Speiseplan gestrichen, und erst als ich dann alle tierischen Produkte weggelassen habe, wusste ich: Das ist es. Mein Körper ist mein Kapital, der Umstieg auf die vegane Ernährung war die beste Entscheidung meines Lebens.“
 
Andreas Luthe ist seit der Saison 2016/17 Fußballprofi des FC Augsburg 1907 in der Bundesliga. Zuvor war er 10 Jahre beim VfL Bochum unter Vertrag, 6 Jahre davon als Profisportler.
 
Jedes Jahr werden allein in Deutschland knapp 800 Millionen Landlebewesen getötet, hinzu kommen Milliarden von Meeresbewohnern. Die Aufzucht von Tieren in Tierfabriken ist grausam und eine ökologische Katastrophe. Der Verzehr tierischer Produkte wird mit vielen ernährungsmitbedingten Krankheiten, einschließlich Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes und Fettleibigkeit, in Verbindung gebracht.
 
2016 veröffentlichte der wissenschaftliche Beirat des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) seine Einschätzung und gab an, dass eine rein pflanzliche Ernährung jährlich über 91 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid einspart. [1] Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) forderte 2010 in einer Studie dazu auf, den Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten zu verringern, da sich der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas dadurch um mehr als 80 Prozent reduzieren ließe. [2]
 


[1] Wissenschaftlicher Beirat Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlicher Verbraucherschutz
und Wissenschaftlicher Beirat Waldpolitik beim BMEL (2016): Klimaschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie den nachgelagerten Bereichen Ernährung und Holzverwendung. Gutachten. Berlin.
[2] Popp, Alexander et al. (2010): „Food consumption, diet shifts and associated non-CO2 greenhouse gases from agricultural production.” In: Global and Environmental Change Volume 20, Issue 3.
 


Was Sie tun können


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