Zoo Hannover quält Elefantenbabys

Bitte helfen Sie, die Tierquälerei zu stoppen

Stand April 2017
Um Besucher anzulocken, führt der Zoo Hannover seine Asiatischen Elefanten in zirkusähnlichen Shows vor. Dafür werden schon die Elefantenbabys regelmäßig auf eine Nebenanlage geführt. Verborgen von den Blicken der Besucher werden die kleinen Elefanten dort immer wieder mit dem Elefantenhaken – einem Stock mit einem spitzen Metallwiderhaken – gequält. Wenn die Tierkinder die geforderten Zirkustricks wie Sitzen, Drehen oder der Stand auf Hinterbeinen nicht zur Zufriedenheit der Zoowärter ausführen, wird ihnen der Elefantenhaken in die empfindliche Haut gerammt. Für die Elefanten ist dies sehr schmerzhaft, denn die Tiere haben eine dünne Haut und können sogar Insektenstiche spüren. Bei den Misshandlungen handelt es sich nicht um Einzelfälle. Die Elefantenwärter tragen den Haken stets bei sich und nutzen ihn zum Schlagen, Stoßen und Drohen. Auch eine schwere Peitsche wird benutzt, um die Tiere zum Gehorsam zu zwingen.
 

Die Misshandlung von Elefantenbabys stoppen – Die Verantwortlichen bestrafen

Die Quälerei von Elefantenbabys muss sofort aufhören und die Verantwortlichen müssen bestraft werden. Bitte fordern Sie den Kommunalverband Hannover zudem auf, die Haltung von Elefanten auslaufen zu lassen und stattdessen Nationalparks in Asien und Afrika zu unterstützen.

Unterschriften-Aktion:

Stoppen Sie die Elefantenquälerei umgehend!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Entsetzen habe ich erfahren, dass im Zoo Hannover Elefantenbabys gequält werden, um sie in zirkusähnlichen Shows vorzuführen. Die PETA-Videoaufnahmen sind unerträglich anzuschauen. Ich fordere Sie auf, die Misshandlungen sofort zu verbieten und personelle Konsequenzen zu ziehen. Die Verantwortlichen, die diese Tierquälerei durchführen und dulden, sollten suspendiert werden.
 
Das Einsperren von Elefanten in Zoos zu Unterhaltungszwecken hat nichts mit Artenschutz zu tun. Ich appelliere an Sie, die Elefantenhaltung im Zoo Hannover auslaufen zu lassen und stattdessen Projekte in Asien und Afrika zum Schutz von Nationalparks, in denen Elefanten in Freiheit leben, zu unterstützen. Die Haltung von Elefanten zu Showzwecken sollte nach meiner Auffassung beendet werden.
 
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich davon Abstand nehme, den Zoo Hannover zu besuchen

Mit freundlichen Grüßen

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Hintergrundinformationen


Elefantenexpertin bestätigt Tierquälerei
Während der Publikumsshows wird ahnungslosen Besuchern suggeriert, dass die Elefanten die Zirkustricks freiwillig vorführen. Doch Elefantenexperten betonen seit Jahren, dass Elefanten nur mit Gewalt zum Gehorsam gezwungen werden können. PETA hat der international renommierten Elefantenexpertin Carol Buckley mehrere Stunden des Recherche-Videomaterials aus dem Zoo Hannover zur Bewertung vorgelegt. Buckley kommt zu dem Ergebnis, dass die Elefanten mit roher Gewalt trainiert und ihnen wiederholt Schmerzen zugefügt werden. Dies kann bei den sensiblen Tieren auch lebenslange Traumata bewirken. Die Elefanten leben in einem ständigen Umfeld der Einschüchterung. Carol Buckley zufolge dient das Training keinem anderen Zweck, als den Elefanten Tricks wie im Zirkus beizubringen, um die Besucher zu unterhalten [Download Expertise englisch / deutsch].
Elefantenquälerei gegen rote Zahlen
Mit den Elefantenshows sollen Besucher angelockt werden, denn der Zoo Hannover schreibt Jahr für Jahr Millionenverluste. Ausgeglichen werden diese Verluste durch Subventionen aus Steuergeldern. Dabei sind die Elefantenbabys ihren Trainern bedingungslos ausgeliefert. Ihre hilflosen Mütter können sie nicht beschützen, denn sie werden selbst mit dem Elefantenhaken gequält.
 
Elefanten haben im Zoo nichts zu suchen
Elefanten gehören nicht in den Zoo, sondern in die Wälder und Savannen Afrikas und Asiens. Dort wandern sie gemeinsam mit ihren Familien viele Kilometer am Tag. Die Bedingungen in Zoos sind derart unnatürlich, dass die empfindsamen Tiere dort durchschnittlich wesentlich früher sterben als in der Natur [1]. Viele der Rüsseltiere sind verhaltensgestört. Der brutale Einsatz des Elefantenhakens in deutschen Zoos ist kein Einzelfall. Weitere Beispiele finden Sie hier. Auswilderungen finden dagegen nicht statt – im Gegenteil: Zoos kaufen auch heute noch wildgefangene Elefanten und tragen so zu ihrem Verschwinden in freier Wildbahn bei. Artenschutz wird lediglich als Vorwand benutzt, um den Besuchern ein gutes Gewissen zu suggerieren. Anstatt Elefanten einzusperren und zu quälen, sollten Steuergelder nicht für Zoos, sondern für echte Artenschutzprojekte – für Tiere in Freiheit – ausgegeben werden.
 
 
[1] Clubb R., Moss C. et al (2008): Compromised Survivorship in Zoo Elephants., Science 12 December 2008: 1649.
 

Was Sie tun können

  • Bitte besuchen Sie keine Zoos und Tierparks
  • Überzeugen Sie Freunde und Bekannte, Zoos den Rücken zu kehren