Die Tierversuche an muskelkranken Hunden müssen enden

Unterschreiben Sie die Petition, damit das Leid der Tiere in dem französischen Labor endet

Stand Dezember 2016
Die französische Tierschutzorganisation Animal Testing hat PETA France schockierende Videoaufnahmen über die Nationale Tiermedizinische Hochschule Alfort zur Verfügung gestellt. Sie zeigen Hunde, denen gezielt lähmende Muskelerkrankungen angezüchtet wurden und die nur unter großer Anstrengung gehen, schlucken und atmen können.

Forschung ohne Tierleid

Bitte unterschreiben Sie diese Petition und fordern Sie die Verantwortlichen dazu auf, ab sofort ausschließlich tierfreie Projekte zu unterstützen

Unterschriften-Aktion:

Stop Funding Cruel, Wasteful Experiments on Dogs

Dear Mrs. Tiennot-Herment, dear Mrs. Blot,

I just watched video footage of dogs who are being used in muscular dystrophy (MD) experiments suffering behind closed doors at the Alfort National Veterinary School.
 
It was distressing to see these animals struggling to walk and even breathe. Vomit covered the face of one dog who could not hold down his food. Drool dripped from the mouths of other dogs whose jaw muscles had weakened.
 
I understand that some dogs eventually must be fed through a stomach tube and that the dogs who survive long enough will develop heart problems as the disease attacks the cardiac muscle.
 
I applaud Téléthon's goal of helping find a cure for muscular dystrophy in humans. But funding studies in dogs is a misguided effort that wastes precious time and money. Despite decades of testing, these studies have failed to produce a proven cure or even an effective intervention for MD in humans.
 
There are far better ways to help MD patients.
 
I strongly urge Téléthon to stop funding Alfort National Veterinary School's dog experiments and instead to use the money donated to you effectively: Support promising, modern, non-animal therapies such as transplantation of healthy muscle cells into patients with MD.
 

Thank you for your attention to this important matter.

Derzeitige Erfolgsstatistik

Unterschriften bisher: 18.115
Helfen Sie uns 19.000 zu erreichen!

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Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus.
 

Übersetzung des Anschreibens


Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich habe mir die Videoaufnahmen von Hunden angesehen, die an der nationalen tiermedizinischen Hochschule Alfort in Experimenten zu Muskeldystrophie (MD) eingesetzt werden. Diese Tiere leiden hinter verschlossenen Türen.
 
Die Hunde können kaum gehen und selbst das Atmen fällt ihnen schwer. Das Gesicht eines Hundes war mit Erbrochenem bedeckt, da er die Nahrung nicht bei sich behalten konnte. Andere Hunde hatten eine derart geschwächte Kiefermuskulatur, dass ihnen der Speichel aus dem Mund lief.
 
Einige Hunde müssen ab einem bestimmten Punkt durch eine Magensonde ernährt werden. Die Tiere, die lange genug überleben, entwickeln Herzprobleme, da die Krankheit den Herzmuskel angreift.
 
Das Ziel von Téléthon, ein Heilverfahren für Muskeldystrophie beim Menschen finden zu wollen, ist ehrenhaft. Doch die Finanzierung von Hundestudien verschwendet weltvolle Gelder und Zeit. Auch nach jahrzehntelangen Tests haben diese Studien noch immer kein nachgewiesenermaßen wirksames Heilverfahren für MD beim Menschen hervorgebracht – noch nicht einmal eine effektive Behandlung.
 
Es gibt wesentlich bessere Möglichkeiten, MD-Patienten zu helfen.
 
Ich appelliere deshalb an Téléthon, die Hundeversuche an der nationalen tiermedizinischen Hochschule Alfort nicht weiter zu finanzieren und die entsprechenden Gelder stattdessen effektiv einzusetzen: Unterstützen Sie vielversprechende moderne Therapien ohne den Einsatz von Tieren, wie beispielsweise die Transplantation gesunder Muskelzellen bei MD-Patienten.
 
Vielen Dank für Ihre Bemühungen in dieser wichtigen Angelegenheit.

 

Hintergrundinformationen

Videoaufnahmen zeigen, dass an der tiermedizinischen Hochschule Alfort in Frankreich Hunde für den Einsatz in Experimenten gehalten werden. Die Tiere wurden dahingehend gezüchtet, dass sie genetisch anfällig für unterschiedliche Formen der Muskeldystrophie (MD) sind, wie etwa die besonders gravierende Muskeldystrophie Duchenne (DMD).

Die Krankheiten haben extreme Auswirkungen auf den Körper der Tiere und sind durch progressiven Muskelschwund und auftretende Schwäche gekennzeichnet. Die meisten Hunde erreichen nie das Erwachsenenalter. Einige sind bereits mit unter 6 Monaten vollständig durch die Erkrankung beeinträchtigt, die Hälfte der Tiere stirbt noch vor dem 10. Lebensmonat einen qualvollen Tod.
 
Die in einem Labor der Hochschule gedrehten Videoaufnahmen zeigen Hunde, die kaum schlucken, atmen und gehen können, weil ihre Muskeln nach und nach schwinden. Hunden, deren Kiefermuskulatur schon zu schwach ist, läuft der Speichel aus dem Mund. Ein Hund hatte aufgrund der fortschreitenden Schwächung seiner Speiseröhrenmuskulatur große Schwierigkeiten, zu essen und die Nahrung bei sich zu behalten, so dass sein Gesicht mit Erbrochenem bedeckt war.
 
Manche Hunde können irgendwann nicht mehr selbständig essen und müssen über eine Magensonde ernährt werden. Im Laufe der Zeit entstehen häufig Herzprobleme, da die Krankheit den Herzmuskel angreift und schwächt.
 
Ein Labormitarbeiter gab zu, dass die Hunde leiden: „Ich möchte nicht mit dem Beagle tauschen. Das Leid ist echt.“
 

Schlechte Wissenschaft

Was konnte bisher mit diesen schmerzhaften Experimenten erreicht werden?
 
Auch nach Jahrzehnten der Forschung an Generationen geschwächter und leidender Hunde gibt es noch immer keine Heilmethode oder Behandlung, mit der sich der Verlauf dieser schrecklichen Krankheit beim Menschen stoppen ließe.
 
Die Analyse von Studien zur Muskeldystrophie an Hunden hat gezeigt, dass eine Übertragung der Ergebnisse auf den Menschen problematisch ist. Einige Studien kommen beim Menschen sogar zu völlig entgegengesetzten Ergebnissen.
 
Es gibt bessere Möglichkeiten, Patienten mit MD zu helfen.
 
Verschiedene innovative Techniken haben bereits zur Entwicklung vielversprechender Therapien geführt. Dazu gehören u. a.
  • die Nutzung von Hautzellen von DMD-Patienten zur Entwicklung krankheitsspezifischer Heilmethoden
  • die Entwicklung von Möglichkeiten, gesunde menschliche Muskelzellen zu züchten, die dann MD-Patienten transplantiert werden könnten
  • die Entwicklung von Screening-Plattformen für Medikamente, die tatsächlich für den Menschen relevant sind.
 

Téléthon: Mehr Schaden als Nutzen?

Die an der Alfort National durchgeführten Experimente werden von der französischen Hilfsorganisation AFM-Téléthon finanziert.
Ein Mitarbeiter des Labors räumte jedoch ein, das Labor könne diese Finanzierung verlieren, würde die Öffentlichkeit über die wahren Zustände der Hunde Kenntnis erlangen.

Was Sie tun können

Unterstützen Sie mit Ihren Kaufentscheidungen nur Firmen, die ihre Produkte nicht an Tieren testen. Auch für Tiernahrung, Kosmetik und Haushaltsprodukte werden häufig Tierversuche durchgeführt. Wir haben für Sie tierversuchsfreie Alternativen zusammengestellt.