Grausamer Fischertag – eine Schande für Memmingen!

Hier erfahren Sie, wie die Stadt Memmingen Fische quält!

Stand Juli 2017
Der Fischertag: in Wahrheit eine reine Wettveranstaltung
Jedes Jahr, in der Woche vor den Sommerferien, veranstaltet die Stadt Memmingen eine tierquälerische Tradition, die sie „Fischertag“ nennt. Jährlich kommen zu dem Fest 30.000 bis 40.000 Menschen als Mitwirkende oder Zuschauer. Ziel ist es, innerhalb von 30 Minuten die schwerste Forelle zu fangen, um den Titel des „Fischerkönigs“ zu erwerben.

Helfen Sie mit, den Fischertag in Memmingen zu stoppen!

Beim „traditionellen“ Fischertag in der bayerischen Kleinstadt Memmingen werden brutal und sinnlos Tausende Forellen gefangen und getötet. Zahlreiche gesetzliche Vorgaben werden hier ignoriert. An diesem Tag ist alles erlaubt, was nur noch peinlich und barbarisch ist! Das Ziel ist der Fang der schwersten Forelle, die dann als Königsforelle auf ein Brett genagelt wird. Der Fischer, der sie fängt, wird zum „Fischerkönig“ gekürt.
Diese über hundert Jahre alte „Tradition“ ist ebenso brutal wie der Stierkampf. Bitte helfen Sie uns und fordern Sie beim Oberbürgermeister ein Ende des Fischertages!

Unterschriften-Aktion:

Kein Fischertag mehr in Memmingen!

Sehr geehrter Herr Schilder,

ich möchte Sie nachdrücklich darum bitten, die barbarische Tradition des Wettfischens am Memminger Fischertag zu verbieten oder durch eine tierfreundliche Tradition zu ersetzen, bei der kein Lebewesen sterben muss! Im dritten Jahrtausend kann es nicht sein, dass die Bevölkerung und Touristen den Fang und das Töten von Tausenden Tieren bejubeln! Auch ist es laut Tierschutzgesetz verboten, Fische im Rahmen einer Wettbewerbsveranstaltung zu töten. Ich finde diese Veranstaltung mit schreienden, grölenden und wackelnden Männern, die Fische quälen, einfach nur peinlich und werde Memmingen boykottieren, solange hier das Leben von Tieren mit Füßen getreten und deren Tod bejubelt wird!

Vielen Dank!

Derzeitige Erfolgsstatistik

Unterschriften bisher: 4.379
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Was passiert im Stadtbach?
Tausende Forellen, die zuvor in den Stadtbach gelassen wurden, werden an einem Samstagmorgen um 8 Uhr von hunderten männlichen Stadtfischern, die sich alle gleichzeitig ins Wasser stürzen, zunächst einmal zertrampelt, dann mit dem Kescher gefangen und in Eimer umgefüllt. Während sich die Männerauf die Fische stürzen, stoßen sie brünstige Laute aus und vollführen nebenbei den „Wackeltanz“, sprich, sie springen wie wild hin und her und grunzen dabei laut und peinlich.
Was PETA filmen konnte …
Mit den Eimern gehen die Fischer anschließend in die Tötungszelte, sogenannte „Versorgungsstationen“, wo die Fische getötet, aber nicht ausgenommen werden dürfen. Tatsache ist jedoch, wie PETA 2012 vor Ort filmte, dass unsachgerecht betäubte Tiere aufgeschnitten werden und vor Schmerzen wild zucken.
Die Fische müssten eigentlich, laut Vorschrift des organisierenden Memminger Fischereivereins, innerhalb der nächsten 30 Minuten nach dem Fang getötet werden. Tatsache ist aber, dass die Schlange vor den Tötungszelten sehr lang ist, so dass es meist viel länger dauert. Auch müsste pro Fisch 7 Liter Wasser zur Verfügung stehen, aber PETA hat gefilmt, dass es oft viel weniger ist.
Die größten gefangenen Fische, unter denen sich die Königsforelle befindet, werden in ein Becken gesperrt und gewogen. Zum Schluss wird die Königsforelle auf ein Brett genagelt.
Tradition oder reine Tierquälerei?
Diese „Tradition“, bei der die Tötung von Hunderten, gar Tausenden von Tieren bejubelt wird, ist nicht weniger barbarisch als der traditionelle Stierkampf – nur sterben hier weit mehr Tiere. Ein kleines beschauliches Dorf im Allgäu – ein Alptraum für die Tiere.

PETA hat Anfang August bei der Staatsanwaltschaft Memmingen Strafanzeige erstattet. Diese hat auch bereits ein Ermittlungsverfahren gegen den Oberbürgermeister Dr. Holzinger, gegen das Veterinäramt, sowie gegen die Teilnehmer eingeleitet. Dieses läuft unter dem Aktenzeichen 114 Js 12329/12 StA Memmingen.

Helfen Sie uns und fordern Sie das Ende des Fischertags!