Traurig: Einsame Mali im Zoo von Manila. © PETA Asia-Pacific

Elefant Mali in großer Not

Bitte helfen Sie, damit Mali endlich aus dem Betongehege des Zoo Manila freikommt.

Stand April 2013
Mali ist vermutlich einer der traurigsten Elefanten der Welt.

Bereits als Babyelefant wurde sie von ihrer Mutter und ihrem Zuhause auf Sri Lanka getrennt – zu einem Zeitpunkt, als sie gerade erst lernte, zu schwimmen, sich mit ihren Cousins und Cousinen zu balgen und ihr eigenes Futter zu suchen. Nun ist Mali seit mehr als 35 Jahren in einem trostlosen Betongehege im Zoo von Manila eingesperrt.

 

Bitte helfen Sie Mali!

Schreiben Sie an die verantwortliche Behörde in Manila sowie die philippinische Botschaft in Berlin, damit Mali endlich in einem Schutzgebiet leben darf.

Unterschriften-Aktion:

Zoo Manila: Please Transfer Elephant Mali to a Sanctuary

Dear Madams and Sirs,

I was upset to learn of the suffering of Mali, the Manila Zoo's lonely elephant. According to international news reports, Mali has been held in the same barren cement enclosure for the past 35 years. For three decades, she has been denied the company of other elephants, something that is essential to her emotional and mental well-being. The zoo clearly lacks the resources and knowledge needed to care for an animal like Mali. Will you please agree and support to transfer her to a sanctuary, where she can finally enjoy the life she deserves in the company of other elephants? People around the world are paying attention to Mali's ongoing plight and are appalled at the zoo's refusal to help her. We are waiting for you to take decisive action to get her on her way without delay.

Sincerely,

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Deutsche Übersetzung der Protestmail:

Zoo Manila: Bitte überführen Sie die Elefantendame Mali in ein Schutzgebiet

Sehr geehrte Damen und Herren,

Erschüttert habe ich vom Leid der Elefantendame Mali erfahren, die im Zoo von Manila ein trostloses Dasein fristet. Internationalen Presseberichten zufolge wird Mali seit 35 Jahren in einem kahlen Betongehege gehalten. Seit drei Jahrzehnten hat die Elefantendame keinerlei Kontakt zu Artgenossen, obgleich dies für die seelische und psychische Gesundheit von Elefanten unverzichtbar ist.

Der Zoo verfügt offenkundig nicht über die erforderlichen Ressourcen und Kenntnisse, um für ein Tier wie Mali angemessen sorgen zu können. Bitte stimmen Sie der Überführung von Mali in ein Schutzgebiet zu, wo sie zusammen mit anderen Elefanten endlich das Leben genießen kann, das sie verdient.

Menschen in aller Welt verfolgen die fortgesetzte Notlage, in der sich Mali befindet, und sind fassungslos angesichts der Weigerung des Zoos, dem Tier zu helfen. Wir hoffen, dass Sie nun einschneidende Maßnahmen ergreifen werden, damit die Überführung unverzüglich erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen

 

Hintergrundinformationen

In der freien Natur sind Elefanten bis zu 20 Stunden am Tag aktiv, streifen umher und interagieren mit ihren Artgenossen. Im Zoo von Manila mit einer Gesamtfläche von lediglich 5,5 Hektar jedoch steht Mali nur ein kleines Gehege zur Verfügung. Um körperlich gesund zu bleiben, braucht die Elefantendame einen grasbewachsenen Boden, der den Druck auf ihre schmerzenden Gelenken lindert; und statt in einem engen Gehege eingesperrt zu sein, benötigt Mali ausreichend Platz, um sich bewegen zu können. Für ihre seelische Gesundheit kommt sie ohne die Gesellschaft anderer Elefanten nicht aus, doch seit mehr als 30 Jahren hat die Elefantendame keinen Artgenossen zu Gesicht bekommen.

Mangelhafte Versorgung im Zoo
Mali wird nicht angemessen tierärztlich versorgt. In all den Jahren ihrer Gefangenschaft im Zoo erhielt sie nicht ein einziges Mal eine vorbeugende Fußpflege – eine Maßnahme, die jeder seriöse Zoo weltweit durchführt. Selbst die ansonsten übliche Überprüfung der Blutwerte wurde bei ihr nie vorgenommen. Gelenk- und Fußprobleme zählen zu den häufigsten Todesursachen bei Elefanten in Gefangenschaft. PETA Asien finanzierte einen Besuch des Elefanten-Experten Dr. Henry Richardson in Manila, der Mali untersuchte. Dr. Richardson stellte fest, dass die Elefantendame bereits an eingerissenen Fußnägeln leidet – eine potenziell tödlich verlaufende Erkrankung. Zudem leidet das Tier an Schwielen, die sich infizieren können, und an überwucherten Nagelhäuten. Obwohl PETA Asien den Zoo auf Malis Probleme aufmerksam gemacht hat, zog dieser nicht einen einzigen Elefanten-Experten heran, um der Elefantendame zu helfen.

Mali soll in ein Elefantenschutzgebiet
Doch nun hat sich für Mali die Chance auf ein neues Leben in einem Schutzgebiet aufgetan, in dem die Elefantendame ausreichend Platz zum Wandern, Wasserstellen zum Schwimmen, frisches Blattwerk, Möglichkeiten zur Futtersuche und die Gesellschaft vieler anderer Elefanten hätte. Bitte fordern Sie die verantwortlichen Behörden auf, unverzüglich Maßnahmen zur Überführung von Mali in dieses Schutzgebiet zu ergreifen. Die körperliche und geistige Gesundheit der Elefantendame hängen von diesem Umzug ab.