Wiese statt Wasen: Ponykarussells in Stuttgart endlich verbieten!

Bitte geben Sie Ihre Stimme für die Ponys

Stand März 2017
Auf den beiden großen Stuttgarter Volksfesten, dem Frühlingsfest und dem Cannstatter Wasen, müssen noch immer Ponys endlose Stunden im Kreis laufen. Ein Blick in ihre müden Augen verrät, dass die Tiere längst aufgegeben haben. In zahlreichen modernen Städten wie Düsseldorf, Konstanz oder Hannover wurde die Pferdeschinderei bereits in die Geschichtsbücher verbannt.

Keine Ponykarussells auf Stuttgarter Volksfesten

Ponys sind keine Maschinen, die man stundenlang im Kreis laufen lässt. Bitte fordern Sie Politiker und Veranstalter dazu auf, in Stuttgart nur noch tierfreundliche Volksfeste durchzuführen – ohne Ponykarussells. PETA unterstützt die Karussellbetreiber gerne hinsichtlich einer tierfreundlichen Lösung.

Unterschriften-Aktion:

Wiese statt Wasen: Bitte lassen Sie Ponykarussells in Stuttgart nicht mehr zu

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ponys sind keine Maschinen, die man stundenlang im Kreis laufen lässt. Die sensiblen Tiere gehören meiner Meinung nach auf eine grüne Wiese und nicht auf ein Volksfest. Renommierte Pferdeexperten betonen, dass sowohl die Stumpfsinnigkeit als auch die körperliche Belastung schädlich für die Tiere sind. Zahlreiche Städte und Veranstalter haben ein Einsehen mit den Tieren und lassen Ponykarussells nicht mehr zu.
 
Ich empfinde die Ponykarussells als Schandfleck für das Frühlingsfest und den Wasen. Bitte zeigen Sie ein Herz für Tiere und lassen Sie künftig keine Ponykarussells mehr auf den Volksfesten zu. Die Tierrechtsorganisation PETA hat angeboten, die Karussellbetreiber hinsichtlich einer tierfreundlichen Lösung zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

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Hintergrundinformationen

Auf den beiden großen Stuttgarter Volksfesten, dem Frühlingsfest sowie dem Cannstatter Wasen im Herbst, werden noch immer Ponykarussells zugelassen. Die Tiere werden gezwungen, den ganzen Tag lang im Kreis zu laufen. Wirbelsäule und Beine von Ponys bzw. Pferden sind jedoch nicht für stundenlanges Im-Kreis-Laufen ausgelegt. Daraus können Experten zufolge schmerzhafte Gelenk- und Wirbelschäden resultieren. Die sensiblen Ponys leiden nicht nur unter einem erheblichen Lärmpegel, sondern vor allem unter der trübsinnigen Monotonie der endlosen Runden. Der Missbrauch der Tiere als Rondell-Maschinen vermittelt Kindern zudem ein nicht zeitgemäßes Bild vom Umgang mit lebenden Mitgeschöpfen. 

Die Bevölkerung lehnt Ponykarussells mit deutlicher Mehrheit ab: Eine repräsentative Umfrage (pdf-Datei) ergab 2015, dass rund zwei Drittel der Deutschen die Nutzung von Ponys in Karussells als nicht tiergerecht empfinden. Nur 13 % glauben hingegen, die Ansprüche der Tiere würden ausreichend erfüllt. Nur 19 % aller Befragten sind der Ansicht, dass Ponykarussells weiterhin auf Jahr- und Weihnachtsmärkten zugelassen werden sollten, während sich rund 59 % für ein Verbot aussprechen.